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  • oesterreich.gv.at (Bürgerservice)

    oesterreich.gv.at ist die Online-Plattform Österreichs, mit der Bürgerinnen/Bürgern Amtswege zeit- und ortsunabhängig erledigen können.

    Ob vom Desktop aus oder via HandyApp: Ziel von oesterreich.gv.at ist es, das Leben der Österreicherinnen/Österreicher einfacher zu machen. Ein Service für mich.

     

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

    Rechtsgrundlagen

    Zum Formular

    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

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    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

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    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

    Rechtsgrundlagen

    Zum Formular

    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

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    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
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    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

    Rechtsgrundlagen

    Zum Formular

    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

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    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

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    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

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    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

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    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

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    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
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    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
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    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
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    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

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    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

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    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
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    Achtung

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

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    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

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    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

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    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

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    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

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    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
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    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
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    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

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    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

    Rechtsgrundlagen

    Zum Formular

    Pensionsversicherung – Ausgleichszulage

    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

    Weiterführende Links
    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

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    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

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    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

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    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
    Für den Inhalt verantwortlich:
    • Dachverband der Sozialversicherungsträger
    • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

    Ausgleichszulage

    Allgemeine Informationen

    Die Ausgleichszulage soll jeder Person, die eine Pension bezieht und die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern.

    Liegt das Gesamteinkommen (Bruttopension plus sonstige Nettoeinkommen plus eventuelle Unterhaltsansprüche) unter einem gesetzlichen Mindestbetrag (Richtsatz), so erhält die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher eine Ausgleichszulage zur Aufstockung des Gesamteinkommens.

    Jeder Pensionsantrag wird auch als Antrag auf Ausgleichszulage gewertet.

    Zuständige Stelle

    Der jeweilige Pensionsversicherungsträger

    Verfahrensablauf

    Die Ausgleichszulage ergänzt die Pension um die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Richtsatz. Sie gebührt 14-mal jährlich in der Höhe der Differenz zwischen

    • der Summe aus Pension (brutto), anrechenbarem Nettoeinkommen und zu berücksichtigenden Unterhaltsansprüchen einerseits und
    • dem jeweiligen Richtsatz andererseits.
    Richtsätze für die Ausgleichszulage ab Jänner 2023
    Richtsätze für die Ausgleichszulage (Werte 2023) pro Monat
    Für alleinstehende Pensionistinnen/Pensionisten (gilt auch für Witwen/Witwer) 1.110,26 Euro
    Für Pensionistinnen/Pensionisten, die mit der Ehepartnerin/dem Ehepartner oder der/dem eingetragenen Partnerin/Partner im gemeinsamen Haushalt leben 1.751,56 Euro
    Erhöhung pro Kind, dessen Nettoeinkommen 408,36 Euro nicht übersteigt (nicht bei Witwer- oder Witwenpension) 171,31 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr 408,36 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: bis zum 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 613,16 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr 725,67 Euro
    Pensionsberechtigte auf Waisenpension: nach dem 24. Lebensjahr, falls beide Elternteile verstorben sind 1.110,26 Euro

    Bei der Berücksichtigung des Nettoeinkommens für die Ermittlung der Ausgleichszulage bleibt bei Lehrlingsentschädigungen der Betrag von 252,80 Euro (Wert 2023) außer Betracht.

    Ausgleichszulagen/Pensionsbonus

    Bei Vorliegen einer bestimmten Anzahl an Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gebührt solange sich der gewöhnliche rechtmäßige Aufenthalt der/des Versicherten im Inland befindet

    • ein Ausgleichszulagenbonus, wenn eine Ausgleichszulage zu einer Eigen(Direkt)pension bezogen wird oder
    • ein Pensionsbonus zur Eigen(Direkt)pension, wenn keine Ausgleichszulage bezogen wird

    und wenn das Gesamteinkommen unter einem bestimmten Grenzbetrag liegt.

    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023)
    Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus (Werte 2023) Grenzwert für Gesamteinkommen Maximale Höhe
    Vorliegen von mind. 360 Beitragsmonaten der PfV.* 1.208,06 Euro 164,37 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* 1.443,23 Euro 419,19 Euro
    Vorliegen von mind. 480 Beitragsmonaten der PfV.* bei gemeinsamen Haushalt mit dem Ehegatten/der Ehegattin bzw. dem/der eingetragenen Partner/Partnerin 1.948,08 Euro 418,74 Euro

    * als Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit gelten auch max. 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung und max. zwölf Versicherungsmonate für Zeiten eines Präsenz- oder Zivildienstes.

    Achtung

    Entsteht der Anspruch auf Ausgleichszulage oder deren Erhöhung erst nach dem Anfall einer Pension, so ist innerhalb eines Monats ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Bei späterer Antragstellung kann die Ausgleichszulage rückwirkend frühestens ab dem der Antragstellung vorangegangenen vollen Kalendermonat gewährt bzw. erhöht werden.

    Erforderliche Unterlagen

    Als Antrag wird auch ein formloses Schreiben gewertet, das Formular ist dann nachzureichen.

    Zusätzliche Informationen

    Bezieherinnen/Bezieher einer Ausgleichszulage sind grundsätzlich von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card als auch von den Rundfunkgebühren befreit bzw. können einen Antrag auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt stellen.

    Darüber hinaus ist die Gewährung von weiteren Beihilfen und Ermäßigungen möglich. Entsprechende Auskünfte über diese Leistungen erteilt zum Beispiel das jeweilige Wohnsitzfinanzamt (→ BMF), das Gemeindeamt oder das jeweilige Amt der Landesregierung bzw. auch die Österreichischen Bundesbahnen (→ ÖBB) oder sonstige Verkehrsbetreiber.

    Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter (→ USP) finden sich auf USP.gv.at.

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    Mindestpension/Ausgleichszulage (→ AK)

    Rechtsgrundlagen

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    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2023
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